Für kleine Baumeister, Konstrukteure und Hochstapler

Hölzerne Baukästen aus der Sammlung Schulz-Wahle/Hanau

 

Die aktuelle Sonderausstellung führt in eine Zeit,
in der Holz der meistgebrauchte Werkstoff für Spielzeug war.


Sie ist eine Einladung zum „Bauklötze staunen“,
mit welcher Vielfalt – lange vor LEGO – die Spielwelt von Kindern
und oft auch Erwachsenen durch hölzerne Baukästen bereichert war!


Denn das Repertoire der unverwüstlichen Holzbaukästen war groß:
mit lose zu stapelnden Bauklötzchen konnten Häuser und Dörfer gebaut,
mit ausgeklügelten Systemen aber auch Fahrzeuge wie Pferdekutschen,
Autos, Schiffe, Eisenbahnen oder Flugzeuge sowie Tiere und allerlei
menschliche Figuren zusammengesteckt werden.


Mit komplexen Architektur- oder Konstruktions-Baukästen ließen sich
schließlich auch Brücken, mit Riemen betriebene, klappernde Windmühlen
und – mit der helfenden Hand eines Erwachsenen – sogar „funktionsfähige“
Kräne und Maschinen erstellen.


Als Spiegelbild der realen Welt im Kleinen machten die Holzbaukästen
auch vor Kriegen nicht Halt, so dass zudem Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe,
Panzer und Festungsanlagen in die Kinderzimmer zogen.


Mit einer Auswahl an Holzbaukästen des 19. und 20. Jahrhunderts
aus der privaten Sammlung des Ehepaars Schulz-Wahle, Hanau,
wird eine eher unbekannt gewordene Seite des Holzspielzeugs
in Erinnerung gerufen.

 

Artikel Bauklötze staunen, Die Kitzinger 19.03.2021

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Fotos:© Gerhard Schulz-Wahle, Hanau

 

Logo Museum Malerwinkelhaus Marktbreit
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